DIE LINKE Main-Kinzig: Ein Frauendoppel kann ein Neuanfang sein

Pressemitteilung vom 24.05.2012

Jens Feuerhack, der Kreisvorsitzender der LINKEN Main-Kinzig, erklärt zur Kandidatur von Katja Kipping und Katharina Schwabedissen zum Parteivorsitz der Partei:

„Wir vertreten den Standpunkt, dass die Entscheidung zum Parteivorsitz eine wichtige Frage ist. Die Art und Weise wie diese Debatte bisher geführt wurde, halten wir für falsch“. Dies sei auf einer Diskussionsveranstaltung der Mitglieder am vergangenen Sonntag deutlich geworden, so Feuerhack, der Kreisvorsitzende der LINKEN Main-Kinzig.

„Was wir anstreben, ist die klare Vermittlung unserer im Grundsatzprogramm festgehaltenen politischen Ziele, um den Menschen – Mitgliedern, Sympathisanten, Wählern – zu signalisieren: Wir sind die Partei der sozialen Gerechtigkeit, die vor allem die Belange der Mehrheit der abhängig Beschäftigten, Erwerbslosen und Rentner ernst nimmt und kontinuierlich neue demokratische Ideen auf die Tagesordnung setzt.“

„Unbestritten haben Bartsch und Lafontaine 2009 als Bundesgeschäftsführer und Parteivorsitzender viel zu unserem Erfolg beigetragen. Insbesondere Oskar Lafontaine hatte durch seine konsequente Argumentation großen Anteil am klaren Profil der LINKEN.“

Eine einfache Fortführung dieses Erfolgskurses sei nun nicht mehr möglich. Nicht nur, weil Oskar Lafontaine nicht mehr zur Verfügung stehe, sondern auch weil sich die politische Landschaft insgesamt geändert habe. Inzwischen stehe politisch der europäische Sozialstaat auf der Abschussliste des Neoliberalismus. Während dessen zeige in Deutschland der Wahlerfolg der Piraten, dass die Menschen auch ein Bedürfnis nach einem neuen Politikstil der Parteien hätten, bei dem nicht nur „zwei starke Männer“ den Ton angeben, sondern bei dem eine Jede und ein Jeder mit entscheiden könne.

„Parteivorsitzende dürfen nicht im Hinterzimmer ausgeklügelt werden. Die Basis und nicht einige Wenige aus der Parteiführung muss letztlich entscheiden, wem Chancen zum Vorsitz eingeräumt werden und wem nicht. Ein solcher Stil kann aber nur unter der Prämisse der Kooperation und unter der Berücksichtigung der Meinungsvielfalt innerhalb der LINKEN gelingen. In diese Bandbreite gehört die Beachtung spezifisch ostdeutscher Interessen ebenso wie die Vertretung der gewerkschaftlich organisierten LINKEN, die Einarbeitung ökologischer Kriterien ebenso wie radikale Kapitalismuskritik und die Diskussion alternativer Wirtschaftssysteme. Aus der Kandidatur des bisher vorgeschlagenen Frauendoppels Katja Kipping und Katharina Schwabedissen kann ein Neuanfang in diese Richtung werden.“

Auch am vergangenen Sonntag, so Feuerhack abschließend, sei im Beisein der Bundestagsabgeordneten Leidig und der Landtagsabgeordneten Cárdenas bei den Kreislinken über eine Frauendoppelspitze (mit damals noch unbekannten Namen) gesprochen und dies als mögliche Alternative favorisiert worden. Als Delegierter des Kreisverbandes zum Bundesparteitag nehme er dieses Votum mit nach Göttingen.

Jens Feuerhack
Kreisvorsitzender DIE LINKE. Main-Kinzig

Webseite DIE LINKE. Main-Kinzig

Jahresfest der LINKEN Main-Kinzig

 

 

Übernachtungsmöglichkeiten für auswärtige Besucher sind vorhanden.

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Freche Frauen auf LINKER Spur

Pressemitteilung vom 16.03.2011

Anlässlich der Kommunalwahlen in Hessen tourt seit Tagen ein auffälliger Bus durch unser Bundesland. An Bord hatte er am 16.03.2011 quer durch den Main-Kinzig-Kreis u.a. war der Bus in Wächtersbach/Steinau an der Strasse/Gründau-Lieblos/Nidderau und Hanau nicht nur Kandidatinnen der LINKEN für die Gemeindevertretungen und den Kreistag, sondern auch jede Menge Informationen.
Die Positionen der LINKEN Frauen zu einer geschlechtergerechten Kommunalpolitik standen im Vordergrund der Diskussionen. Unterstützt vom Landesverband wurden Frühstückstüten mit Äpfeln und Süßigkeiten an Passanten verteilt und kamen die Frauen ins Gespräch mit Wählerinnen und Wählern. Frauen sind besonders in der Kommunalpolitik noch unterrepräsentiert. Dazu erklärt die Frauenbeauftragte der Partei DIE LINKE. Main-Kinzig und auf Platz 3 der Kreistagsliste kandidierende Jacqueline Bartrow-Reitz: “DIE LINKE. MKK wird mit vielen frechen Frauen in die Gemeindevertretungen, Stadtparlamente und den Kreistag einziehen. Auf allen Listen wurde auf die Quotierung geachtet, so wie es innerhalb der LINKEN üblich ist. Dass viele parteilose Frauen bereit waren für die LINKEN zu kandidieren, zeigt dass die Partei DIE LINKE. MKK inzwischen in breiten Kreisen im Main-Kinzig Kreis eine hohe Akzeptanz gefunden hat.”
Frauen sind vor allen Dingen in Vereinen aktiv. Leider sind bisher viele Frauen nicht bereit sich in der Politik zu engagieren. Dem will DIE LINKE. Main-Kinzig entgegen wirken. Die Parlamente brauchen mehr weibliche Gesichter. Die Diskussion um Frauen in Führungspositionen ist zu begrüssen geht aber an der Lebensrealität der meisten Frauen mit 400 €- und Teilzeitjobs vorbei. DIE LINKE tritt deshalb auch für den Mindestlohn ein, damit gerade auch Frauen von ihrer Arbeit selbständig leben können.

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Positive Entwicklung verstärken

Zur Mitgliederentwicklung der Partei DIE LINKE und zum Start einer Mitgliederwerbekampagne erklären die Bundesgeschäftsführerin Caren Lay und Bundesgeschäftsführer Werner Dreibus:

Die Partei DIE LINKE hatte mit Stand vom 31. Dezember 2010 73.658 Mitglieder, davon waren 37,30 Prozent Frauen.

Anlass zur Freude gibt die Zahl der Neueintritte im vergangenen Jahr: Etwa 5.000 Menschen fanden den Weg zur LINKEN, darunter ein beträchtlicher Anteil junger Menschen und viele Frauen.

Der Rückgang der Mitgliederzahlen hat vor allem demografische Ursachen. Ein weiterer Grund ist die Bereinigung der Mitgliederdateien, die 2010 abgeschlossen wurde. Aktuell kommen alle Mitglieder ihrer Beitragspflicht nach.

Die insgesamt positive Entwicklung gilt es zu stärken. Aus diesem Grund startet DIE LINKE heute mit verstärkter Mitgliederwerbung. Das Datum 8. März ist bewusst gewählt, denn DIE LINKE wirbt vornehmlich um das Engagement von Frauen.

Als Ansporn für die Kreis- und Landesverbände werden die erfolgreichsten bei der Werbung neuer Mitglieder ausgezeichnet.

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100 Jahre Internationaler Frauentag am 8. März 2011

Für ein gutes Leben und eine gerechte Verteilung von Arbeit, Zeit und Reichtum

Im Mittelpunkt der Frauenkämpfe stand von Anfang an die Frage der Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz und die gerechte Teilhabe an der Gesellschaft. Die Sozialistin Clara Zetkin wies zu Recht darauf hin: „Eine Emanzipation der Frau wird es niemals geben, so lange es keinen gleichberechtigten Zugang der Geschlechter zum Erwerbsleben in jeglicher Hinsicht gibt.“
Noch heute steht diese Gleichstellung und gleichberechtigte Teilhabe aus. Anstatt dessen steigt der Anteil der Frauen, die arm sind, obwohl sie jeden Tag arbeiten:

• Die meisten berufstätigen Frauen arbeiten in Teilzeit, immer mehr müssen zwei oder sogar drei Jobs annehmen. Viel zu gering sind die Löhne, die sie dafür erhalten. Die Folge ist der Zwang, mit Hartz IV aufzustocken und die „Sicherheit“ der Armut im Alter.
• So genannte „frauentypische“ Arbeit wird noch immer schlechter entlohnt als vergleichbare Männerarbeit. Selbst für gleiche Arbeit erhalten Frauen im Durchschnitt 23 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen.
• Frauen übernehmen immer noch den Hauptteil der Tätigkeiten, die für unser aller Leben notwendig sind. Dafür erhalten sie keinerlei Ausgleich, zum Beispiel für die Rente.

DIE LINKE fordert:
• Von Arbeit sollen Frauen gut leben können. Ein erster Schritt ist die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes von 10 Euro und der Umwandlung prekärer Jobs in existenzsichernde Arbeitsplätze.
• Die staatliche Infrastruktur für Kinderbetreuung und Pflege muss flächendeckend, in hoher Qualität und zu bezahlbaren Preisen ausgebaut werden.
• Die Elternzeit soll paritätisch zwischen Frauen und Männern geteilt werden, damit beide Eltern sich um ihre Familie kümmern können, bezahlte und unbezahlte Arbeit zwischen den Geschlechtern gerechter geteilt werden kann.
• Frauen müssen für gleichwertige Arbeit auch endlich gleich bezahlt werden.
• Frauen brauchen eine existenzsichernde und eigenständige Rente, die ihnen auch im Alter ein menschenwürdiges Leben ohne finanzielle Abhängigkeit von anderen ermöglicht.

Wir wünschen allen Frauen einen solidarischen Internationalen Frauentag 2011.

Stand: 04.03.11. Dieses Material darf nicht zu Wahlkampfzwecken verwendet werden. V.i.S.d.P. Ulrich Maurer, stellv. Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

www.linksfraktion.de/gleichstellung

DIE LINKE. Main-Kinzig will mehr Frauen zum Mitmachen gewinnen

Annegret Gabelin von der Bundesgeschäftsstelle Berlin stellt Gleichstellungskonzept vor

Presseerklärung vom 09.09.2010

DIE LINKE. Main-Kinzig will sich nicht nur in allen politischen Bereichen aktiv für die Gleichstellung von Frauen und Männern einsetzen, sondern diesen Anspruch jetzt auch konsequenter in der eigenen Partei praktizieren. Keine einfache Aufgabe, aber höchste Zeit es konkret werden zu lassen, befanden die Teilnehmenden nach der Diskussion zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit in der LINKEN“ am 7. September in Hanau. Der Kreisvorstand der Linken Main-Kinzig hatte ausschließlich zu diesem
Thema nicht nur öffentlich, sondern auch Annegret Gabelin als Referentin eingeladen. Gabelin ist bei Bundesgeschäftsstelle der Linken in Berlin für den Bereich Politische Bildung zuständig.

In dem sehr gut besuchten Büro der LINKEN in Hanau fanden sich an diesem Abend nicht nur Parteiinterne ein, sondern auch viele weibliche interessierte Gäste. Zu Beginn der öffentlichen Vorstandssitzung der Kreislinken stellte Annegret Gabelin das „Konzept zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit in der LINKEN“ vor und zeigte ausführlich den Ist-Stand bei der Mitgliederentwicklung sowie bei der Umsetzung der Quotierung in der Partei, in den Fraktionen und in der Verwaltung auf. Als Ziele und Maßnahmen des Konzeptes nannte sie, die „Trennung in männliche und weibliche soziale Rollen sowie die strukturelle Diskriminierung des weiblichen Geschlechts“ auch innerhalb der eigenen Partei aufzuheben – wie es die Programmatischen Eckpunkte der LINKEN vorsehen.

Die Partei sieht es als dringend erforderlich, das geschlechtergerechte politische Profil der LINKEN zu stärken und die frauenpolitischen Kompetenzen stärker zu nutzen.

Unter der Moderation der Kreisvorsitzenden Ulrike Feistel diskutierten die Anwesenden darüber, wie das Gleichstellungskonzept im Kreisverband Main-Kinzig umgesetzt werden kann. Gabelin machte deutlich, dass das Konzept nur dann eine Chance hat, in den Parteigliederungen auch umgesetzt zu werden, wenn alle
LINKEN sich gemeinsam darum bemühen, mitmachen und es zum Leben erwecken. Vor allem Solidarität unter Frauen mit unterschiedlicher Herkunft soll erfahrbar werden. Das Konzept soll keine bloße Absichtserklärung bleiben. Wichtig sei dabei, dass die Lebenssituation von Frauen im Arbeits- und Lebensalltag verdeutlicht und berücksichtigt werde.

Ulrike Feistel gab zu bedenken, dass auch der Politikbegriff hinterfragt werden müsse, denn es könnte ja immerhin sein, dass Frauen eine andere Herangehensweise an politische Themen haben als Männer, durchaus aber gleiche Ziele anstreben. Deshalb richtete sie sich an die anwesenden Frauen, sich nicht zu scheuen, ihre Erwartungen und Wünsche an DIE LINKE  selbstbewusst zu artikulieren. „Gerne werden wir Räume für Frauen schaffen, wo sie offen und zwanglos alles ansprechen können, was ihnen auf der Seele und auf der Zunge brennt.“

Als erste Schritte verabredete die Diskussionsrunde, die Beteiligungsmöglichkeiten von Frauen an der Parteipolitik und am Parteileben zu verbessern, beispielsweise durch ein anderes Zeitmanagement, mehr Kinderbetreuung und Freizeitangebote. Weiterhin soll die Sitzungs- und Kommunikationskultur im Kreisverband wesentlich besser werden. Dazu gehört unter anderem, dass Sitzungen nicht unendlich lang dauern. Denn für Frauen ist Zeit ein wichtiger Faktor und Zeitmangel eines der größten Hindernisse für das Parteiengagement. Auch Umgangsformen sind für Frauen keine nachgeordneten Kategorien, sondern entscheiden unter Umständen, ob und wie sehr sie sich politisch engagieren. Und last but not least – die Quote will der linke Kreisverband konsequent anwenden und umsetzen, denn noch brauchen wir die Quote.

Stellvertretender Kreisvorsitzender Thomas Maurer betont, wie wichtig es ist das Konzept zur Geschlechtergerechtigkeit auf gesamter Parteiebene mit Leben zu füllen.“ Nur gemeinsam mit allen Mitgliedern können wir frauenpolitische Themen zum gesellschaftspolitischen Selbstverständnis heranreifen lassen.“

Mit dem Gleichstellungskonzept will DIE LINKE ihre eigene Satzung konsequenter in der Partei umsetzen. Mit einer Mitgliedergewinnungskampagne will sich DIE LINKE explizit an Frauen wenden. Den Auftakt dazu bietet die Bundesfrauenkonferenz am 9. & 10. Oktober 2010 in Leipzig.

http://www.dielinke-mkk.de/

http://die-linke.de/politik/frauen/konzept_zur_herstellung_von_geschlechtergerechtigkeit_in_der_linken/

3. Treffen Linker Frauen

Liebe Genossin, liebe Freundin,

zum nächsten und dritten Treffen LINKER Frauen laden wir Dich herzlich ein für Freitag, 26. Februar 2010, 18 bis 20 Uhr in unserem Büro in der Wilhelmstraße 2, Hanau.
 
Haupttagesordnungspunkt sind die Vorbereitungen für den Internationalen Frauentag.
·         Die 15. Hanauer Frauenwoche findet vom 5. bis 26. März 2010 statt. Geplant ist, dass wir uns wieder mit einem Stand am Infomarkt am 6. März von 10 bis 14 Uhr beteiligen: http://www.hanau.de/lebeninhanau/familie/frauen/uebersicht/07315/. Auch in Gelnhausen ist am 6. März (wie auch letztes Jahr) ein Infostand an der Kinzigbrücke geplant. Falls es noch weitere Ideen zum Frauentag gibt oder noch Infostände gewünscht werden, bitten wir um entsprechende Info.
·         Hier findest Du Infos zur Geschichte des Frauentages: http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag
 
Da beim letzten Treffen am 22. Januar die Teilnahmeresonanz nicht sehr groß war, haben wir die Gründung einer Frauen-AG verschoben. Wir möchten am 26. Februar gemeinsam mit Dir entscheiden, ob wir an diesem Abend eine Frauen-AG gründen oder damit noch warten sollten. Wichtig hierfür ist u.a. auch, dass sich eine oder zwei Frauen als AG-Sprecherinnen bereit erklären.

Ein weiterer und letzter Tagesordnungspunkt sollte die Terminfindung und Verabredung eines Frauenthemas für das nächste Treffen sein.
 
Für Getränke und ein paar kleine Leckereien ist gesorgt. Gerne kannst du diese Einladung an interessierte Frauen weiterleiten. Bitte teile uns mit, ob Du kommen kannst.
Wir hatten bei unserem letzten Treffen als nächsten Termin den Donnerstag, 25. Februar verabredet. Da nun an diesem Abend unser Neujahrsempfang und OV-Gründung Großauheim/Wolfgang stattfinden (s. Anlage), mussten wir unseren Termin um einen Tag verschieben. Wir bitten hierfür um Verständnis. Selbstverständlich bist Du zu den beiden Terminen am Donnerstagabend ebenfalls herzlich eingeladen.
 
Mit herzlich roten Grüßen
 
Katja Antoni                                             Gabriele Röhrig
Tel: 06053-700643                              Tel: 06181-5071477
E-Mail: k.antoni@t-online.de           E-Mail: groehrig.hanau@t-online.de
DIE LINKE. Main-Kinzig – Kreisvorstand

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