DIE LINKE. Main-Kinzig: Jahresfest 2011 mit guter Laune beendet

Pressemitteilung vom 21.09.2011

„Auf dem mit insgesamt fast 100 Gästen gut besuchten Jahresfest der LINKEN im Main-Kinzig-Kreis am 17.1.2011 herrschte am Ende eine gute und kämpferische Stimmung“, so der Kreisvorsitzende Jens Feuerhack.

„Nach etwas schleppendem Beginn waren die kurzweiligen Redebeiträge der Bundestagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter und Werner Dreibus, der Landtagsabgeordneten Ulrich Wilken und Barbara Cardenas sowie des Vorsitzenden der Kreistagsfraktion Andreas Müller offenbar motivierend genug, um für gute Stimmung zu sorgen.“

Dabei sei, so Feuerhack weiter, durch alle Redebeiträge hindurch klar geworden, dass ohne DIE LINKE die soziale Gerechtigkeit keinen Stellenwert in der deutschen Politik erhielte. Ohne DIE LINKE gäbe es keine sozial gerechte Bewältigung der globalen Finanzkrise, keine sozialen Stromtarife beim erforderlichen Umbau der Stromwirtschaft, keine Bildung und auch keine Mobilität für alle.

Die dargebotene Livemusik tat ihr Übriges und so waren es am Ende gut gelaunte Parteimitglieder und Sympathisanten, die auch vor einer ausgiebigen Karaokevorstellung nicht zurückschreckten.

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LINKE Kreistagsfraktion schlägt gemeinsamen fraktionsübergreifenden Antrag zur Nordmainischen S-Bahn vor

Pressemitteilung vom 19.09.2011

Der Bau der Nordmainischen S-Bahn ist für Hanau und den Main-Kinzig-Kreis zu wichtig, um ihn parteipolitisch zu instrumentalisieren. Deshalb hat der Fraktionsvorsitzende der LINKEN Kreistagsfraktion die Initiative ergriffen, nach dem Vorbild der Stadtverordnetenversammlung Hanau, für die Kreistagssitzung am 7. Oktober einen gemeinsamen fraktionsübergreifenden Antrag einzubringen.

Nach Ansicht von Müller ist nach den jüngsten Äußerungen aus dem Verkehrsministerium der Ausbau eigentlich aus der Finanzierung und der Umsetzung schon herausgefallen. Deshalb sei es jetzt umso wichtiger, gemeinsam mit allen Fraktion in der Stadt Hanau und im Kreis auf die Realisierung zu drängen. „Wenn wir jetzt nicht mit dem Bau anfangen, so ist die gesamte Planung auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben, bzw. muss neu stattfinden“, so Müller. Müller glaubt gleichfalls, dass die nun aufgetauchten Mehrkosten nur dazu dienen, den Kosten-Nutzenfaktor soweit zu verschlechtern, dass das Projekt gestoppt werden kann. Genauso wie Projekte, die politisch gewollt sind schön gerechnet werden, genauso werden ungewollte Projekte auf einmal schlecht gerechnet. Sieht man die Kürzungen, die im nächsten Jahr im ÖPNV anstehen, angefangen von den Regionalisierungsmittel im Bund bis hin zu den fehlenden 20 Millionen im RMV in Zusammenhang mit den fehlenden Mittel für den Schienenausbau, kommt in den nächsten Jahren nichts Gutes auf die Pendler im Main-Kinzig-Kreis zu.

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Jahresfest der LINKEN Main-Kinzig

 

 

Übernachtungsmöglichkeiten für auswärtige Besucher sind vorhanden.

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LINKE Kreistagsfraktion: Demokratie, Transparenz und Bürgernähe

Pressemitteilung vom 12.05.2011

Gleich acht Anträge zu Themen Demokratie, Transparenz und Bügernähe stellt die Kreistagsfraktion der LINKEN in der konstituierenden Sitzung des Kreistages am 20. Mai 2011. „Wir haben uns intensiv mit dem Wahlergebnis und insbesondere mit der Wahlbeteiligung auseinandergesetzt und eine Reihe von Anträgen zu mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz der Kreistagsarbeit gestellt“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Emine Pektas. Ergebnis dieser Diskussion sind insbesondere zwei Anträge zu Ort und Zeit der Kreistagssitzung. Die LINKEN beantragen, dass die Kreistagssitzungen nicht mehr um 9.00 Uhr beginnen sollen, sondern erst ab 15.00 Uhr. „Dies hat zwei Gründe“, so Pektas weiter. „Zum Einen ist es interessierten Bürgern kaum möglich Freitags um 9.00 Uhr eine Kreistagssitzung zu besuchen, zum Anderen wird es aber auch für Arbeitnehmer immer schwieriger als Abgeordnete zu kandidieren. Insbesondere wegen der Freistellung, aber auch wegen der engen Auslegung der Erstattung des Verdienstausfalles.“
Als weiteren Antrag werden die LINKEN beantragen, dass die Kreistagssitzungen wieder durch dem Main-Kinzig-Kreis „wandern“. Jacqueline Bartrow-Reitz, die als stellvertretende Fraktionsvorsitzende für die Probleme des ländlichen Raumes zuständig ist, stellt zu diesem Antrag fest, dass die LINKEN wieder näher an den Bürger heran rücken wollen. „Es muss auch wieder Kreistagssitzungen in Schlüchtern, Bad Orb, Wächtersbach, aber auch in Hanau und Maintal etc. geben“, so Bartrow-Reitz. Die Kombination aus spätem Sitzungsanfang und Nähe zum Bürger, ist nach Meinung der LINKEN ein Anfang, um wieder Interesse und Aufmerksamkeit für das Kreisparlament herzustellen.
Weitere Anträge zu diesem Themenkomplex sind die Umstellung der Tagesordnung, so dass erst die Anträge der Parteien und dann die Vorlagen des Kreisausschusses behandelt werden sollen und eine gerechtere Redezeitverteilung im Parlament. Hier sollen die Debatten kürzer, effektiver und dadurch interessanter für den Bürger werden. Die Fraktion der LINKEN hofft zu diesen Anträgen andere Fraktionen gewinnen zu können, um diese als gemeinsame Anträge einzubringen. Zu dieser Umstellung der Tagesordnung, soll noch eine Bürgerfragestunde hinzukommen, um Bürgern die Möglichkeit zu geben, Fragen direkt an die Abgeordneten, den Kreisausschuss aber auch zu den eingereichten Anträgen zu stellen.

Einen weiterer Antrag befasst sich mit der Mindestanzahl von Abgeordneten zum erreichen der Fraktionsstärke. An die Fraktionsstärke sind eine Reihe von parlamentarischen Rechten geknüpft. So werden zum Beispiel nur Fraktionen über die Beschlüsse des Kreisausschusses informiert, sind im Präsidium des Kreistages vertreten oder in den Beiräten des Kommunalen Center für Arbeit (KCA). Natürlich hängen am Fraktionsstatus auch, für die Größe des Parlaments, geringe Finanzmittel um die parlamentarische Arbeit zu gewährleisten. Hier stellen die LINKEN den Antrag die Fraktionsstärke ab 2 Abgeordneten anzuerkennen. Die Hessische Gemeinde- und auch die Landkreisordnung sehen 2 Abgeordnete als Mindeststärke vor. Offensichtlich gibt es in den anderen Fraktionen Bestrebungen diese Mindeststärke zu verdoppeln und eine Fraktion erst ab 4 Abgeordneten anzuerkennen. Damit würden sowohl der FDP, den Piraten als auch der LINKEN der Fraktionsstatus aberkannt. „Dies wäre ein schäbiges und  undemokratisches Verhalten derer, die diesen Vorschlag unterstützen“, so der (Noch?) Fraktionsvorsitzende der LINKEN Andreas Müller. Hier würden wir versuchen alle juristischen Mittel auszuschöpfen, um dies zu verhindern, so Müller weiter.

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LINKE als einzige gegen Libyenkrieg und Schuldenbremse

Pressemitteilung vom 23.03.2011

„Nein zur Atomkraft, nein zum Libyenkrieg sowie nein zur Schuldenbremse und statt dessen ja zu mehr öffentlichem Eigentum. Das sind derzeitzentrale politische Aussagen der LINKEN“, so Janine Wissler, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Hessischen Landtag auf dem Jahresempfang der LINKEN. Main-Kinzig am 22.3. in der Stadthalle Gelnhausen.

„Erdbebenund Tsunamis können wir nicht verhindern“, so Janine Wisslerweiter. „Aber Atomunfälle können und müssen wir verhindern. Auch angesichts der gesellschaftlichen Mehrheit gegen die Atomkraft gibt es deshalb nur einen richtigen Weg: Sofortigen Ausstieg und Entmachtung der großen Energiekonzerne, die dies bisher verhindern.“

In Ihrer Stellungnahme zum Libyenkrieg kritisierte die Landtagsabgeordnete diejeningen Staaten, die jetzt angeblich für die legitimen Rechte der lybischen Opposition kriegerische Gewalt gegenden Diktator einsetzen, gleichzeitig aber etwa im Jemen und in Bahrein stillhalten. „Es ist heuchlerisch, dass die, die Gaddafi aufgerüstet haben und ihn jahrelang die Menschenrechte missachten ließen, nun mit dem Argument der Menschenrechte gegen ihn Krieg führen. Tatsächlich geht es wieder mal hauptsächlich um den Zugriff auf das Öl.“

Um den Zugriff, und zwar den Zugriff großer Konzerne auf öffentliche Investitionen geht es laut Wissler auch bei der Schuldenbremse. Denn „wenn die Schuldenbremse kommt, kann die Kommune oder der Kreis kaum noch anders, als große Investitionen an Private zu vergeben. Und die wollen Profit sehen, egal, ob es um Straßen, Schulen oder Schwimmbäder geht. Eine soziale Politik, die öffentliche Güter fü ralle Menschen – unabhängig von ihrem Einkommen – zur Verfügung stellt, ist dann nicht mehr möglich. Schuldenbremse und soziale Gerechtigkeit sind nicht kompatibel. Deshalb sind wir Linke als einzige Landtagspartei gegen die Schuldenbremse.“

Die Folgen der Schuldenbremse für den Main-Kinzig-Kreis und seine Kommunen hob auch Andreas Müller, Landratskandidat und Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises, hervor. „Wenn Kreis und Kommunen aufgrund der Schuldenbremse keine Investitionen mehr tätigen können, steht letztlich die kommunale Selbstverwaltung auf dem Spiel. KommunalpolitikerInnen werden überflüssig, wenn nur noch Pflichtaufgaben der Landes- und Bundespolitik zu erfüllen sind. Kommunale Demokratie findet dann nicht mehr statt. Umso wichtiger ist deshalb ein „Nein“ zur Schuldenbremse“.
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WERNER DREIBUS (MdB, DIE LINKE): “Aus Aufschwung für Wenige einen Aufschwung für Alle machen”

Pressemitteilung vom 05.03.2011

Unser Bundestags-abgeordneter

„Das Jahr 2011 muss ein Jahr werden, in dem die wirtschaftliche Erholung auch bei den Beschäftigten ankommt. Es gilt, aus dem Aufschwung für Wenige einen Aufschwung für Alle zu machen. Ohne einen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro und gleichen Lohn und gleiche Behandlung für Leiharbeiter vom ersten Tage an ist dies unmöglich“. So lautete eine Kernaussage von Werner Dreibus (MdB) bei der gut besuchten Veranstaltung der Schlüchterner LINKEN am 4.3. in der Gaststätte „Zum Eckebäcker“.

Im Rahmen des Kommunalwahlkampfes waren neben dem Bundestagabgeordneten und Bundesgeschäftsführers der LINKEN Werner Dreibus auch der Landratskandidat Andreas Müller (Platz eins auf der Kreistagsliste) und eine Reihe anderer linker SpitzenkandidatInnen für die Kommunalwahlen anwesend. Unter anderem Emine Pektas (Platz zwei auf der Kreistagsliste), Claus Anhut und Claudia Krack-Kaupp (Platz eins und zwei in Schlüchtern) sowie Helge Fitz (Platz eins in Steinau).

Sie alle einte das Interesse am Thema „gute Arbeit“. Denn „der Aufschwung“, so Werner Dreibus, „ist nur ein ganz kleiner Aufschwung an sozialversicherungspflichtigen Vollzeitarbeitsplätzen.
Diese waren im September 2010 immer noch unter dem Niveau vom September 2000! Was seit 2000 um nahezu 3,5 Millionen zugenommen hat, sind Teilzeit- und Minijobs sowie befristete Tätigkeiten und Leiharbeit. Die Folge davon sind auch niedrigere Löhne – zwischen 2000 und 2009 gab es eine Reallohnsenkung von über 4 %! –, von denen insbesondere Frauen überproportional betroffen sind.“

Diese Situation, argumentierte Dreibus weiter, würde sich noch verschärfen, wenn ab 1. Mai 2011 auch in Deutschland die vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit für EU-BürgerInnen gilt.
Hier gilt es, Lohndumping zu verhindern und die Gleichbehandlung aller Arbeitnehmer zu gewährleisten. „Deshalb“, so Dreibus, „braucht es einen gesetzlichen Mindestlohn und ein Gesetz zur ausnahmslosen Gleichbezahlung von Leiharbeitern.“

Dass das Problem prekärer Beschäftigung auch den Main-Kinzig-Kreis betrifft, machte der Landratskandidat der LINKEN Andreas Müller klar: „Erstens kann und sollte sich der Main-Kinzig-Kreis dafür einsetzen, dass überall dort, wo er als Eigentümer oder über Beteiligungen Einfluss hat, Tariflöhne oder wenigstens Mindestlöhne gezahlt werden.

Zweitens würde durch einen bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn auch die Kreiskasse entlastet. Denn die höheren Löhne würden zum einen zu höheren Steuereinnahmen führen, die zum Teil auch beim Kreis ankämen. Zum anderen würden die Millionensummen für Aufstocker, also für Menschen, die aufgrund zu niedriger Löhne ergänzende Hartz IV-Leistungen erhalten, praktisch wegfallen. Deshalb ist es auch heuchlerisch, wenn Politiker der anderen Parteien Einsparungen vom Kreis verlangen und diese einfache Möglichkeit verschweigen.“

Abschließend stellten Müller und Dreibus gemeinsam fest: „Wer soziale Gerechtigkeit will und für alle Menschen eine Arbeit, von der man leben kann, der muss DIE LINKE unterstützen – auch am 27. März, auch im Main-Kinzig-Kreis.“

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Gemeinsame Klage des Kreises mit Hanau, Alzenau und Hainburg gegen Teilgenehmigung Staudinger

Pressemitteilung vom 05.02.2011

Die SPD hat´s versemmelt!

Schwere Vorwürfe erheben die Vorsitzenden der LINKEN Kreistagsfraktion und Landratskandidat Andreas Müller und der Vorsitzende der Hanauer Linksfraktion Jochen Dohn gegen die Verhaltensweise der SPD Kreistagsfraktion. Es gab eine Mehrheit für den Vorschlag des Landrates Erich Pipa zur gemeinsamen Klage mit anderen Städten und Gemeinden gegen die erteilte Genehmigung. Diese Mehrheit ist aufgrund einer kindischen Trotzreaktion des SPD Fraktionsvorsitzenden Rainer Krätschmer verspielt worden. Der nahezu identische Text des GRÜNEN Antrages mit dem SPD Antrag zur gemeinsamer Klage ist nur deshalb nicht angenommen worden, weil man der SPD ihr Schippchen abgenommen hatte und sie nun im Sandkasten den GRÜNEN ihr Schäufelchen abnehmen musste. Ergebnis ist, dass der Main-Kinzig-Kreis sich nun an dieser wichtigen Klage nicht beteiligt.

Für diese Sandkastenspielchen haben aber die Wählerinnen und Wähler kein Verständnis. Den die von dem steinkohlebetriebenen Block 6 ausgehenden Immissionen und Emissionen machen vor einem anderen Parteibuch nicht halt, sie führen vielmehr zu einer weiteren unzumutbaren Schadstoffbelastung der hier lebenden Menschen. Die Teilnahme an der Klageerhebung durch den Main-Kinzig-Kreis wäre eine wichtige Unterstützung für die Stadt Hanau gewesen, die leider aus parteitaktischen Gründen durch eine Kurzschlussreaktion verhindert wurde.
Müller und Dohn werfen der SPD deshalb Politikunfähigkeit vor. Wenn die SPD nach der Kommunalwahl keine Große Koalition mehr möchte, dann muss sie auf mögliche neue Koalitionspartner zugehen und nicht aus gekränkter Eitelkeit falsche Entscheidungen treffen.

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Haushaltsrede Andreas Müller, Fraktion DIE LINKE.

Haushaltsrede Andreas Müller, Fraktion DIE LINKE

4. Februar 2011

Es gilt das gesprochene Word

»Das ist ein Haushalt der Resignation«

Herr Vorsitzender! Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Dieser Haushalt und das Haushaltssicherungskonzept ist ein Zeichen der Resignation.

Resignation vor den Vorgaben von Bundesregierung und Landesregierung.

Resignation vor den Herausforderungen der Zukunft

Resignation vor antidemokratischen Schlagwörtern, wie Schuldenbremse

Resignation im Kampf um die kommunale Selbstbestimmung

Resignation vor dem Regierungspräsidenten, der letztlich den Haushalt nicht nur genehmigen, sondern eigentlich wirklich macht.

„Über das Brot, dass dir in der Küche fehlt, wird nicht in der Küche entschieden.“

Unter diesen Spruch hatte ich meine letzte Haushaltsrede gestellt und dies gilt für den jetzigen Haushalt noch viel mehr.

Am 17.12.2010 wurde der Haushalt eingebracht und heute, am 4.2.2011, soll der Haushalt verabschiedet werden. Zieht man die Weihnachtszeit ab, bleibt kein Monat, um das Werk mit einem Umfang von rund einer halben Milliarde Euro zu bearbeiten.

Aber das ist vielleicht auch gar nicht gewollt, dass ehrenamtliche Kommunalpolitiker hier zu tief einsteigen.

Jetzt sieht der Haushaltsplan ein Minus von insgesamt runden 74 Millionen vor. Lediglich durch eine vorgezogene Überweisung des hessischen Finanzministers wird das Defizit auf rund 59 Millionen Euro gedrückt. Das Geld fehlt aber doch schon wieder im Haushalt 2012 und 2013.

Ich will mich aber gar nicht so mit den einzelnen Zahlen auseinandersetzen, denn politisch ist für mich am Schlimmsten, dass dieser Kreistag die kommunale Selbstbestimmung aufgibt.

Ich zitiere aus den Vorbemerkungen Seite 25: „Zwar scheinen sich die Steuereinnahmen wieder besser zu entwickeln als noch im Mai 2010 angenommen, doch beabsichtigt das Land ab dem Jahre 2011 weiterhin, die im Finanzausgleichsgesetz festgelegte Finanzausgleichsmasse willkürlich zu verändern. Geplant ist den Kommunen rund 360 Mio. Euro weniger zur Verfügung zu stellen…

und weiter “es besteht kein Anlass zur Vermutung, dass sich die finanzielle Lage in den nächsten Jahren entspannen könnte. Im Gegenteil: Der Gesetzentwurf zur Verankerung der Schuldenbremse in der Hessischen Verfassung lässt befürchten, dass die den Kommunen zugewiesenen laufenden Mittel des allgemeinen Finanzausgleichs sowie für Investitionen dramatisch einbrechen werden.

Dass diese Entwicklung bislang schon eingetreten ist, belegt nicht zuletzt die dem Kreistag zu seiner Sitzung am 3. September vorgelegten Ausarbeitung „Kommunale Selbstverwaltung – wirklich noch Selbstverwaltung?“

Zitat Ende!!!

Diese Zitate sind nicht aus einer Rede der LINKEN gegen die Schuldenbremse im Hessischen Landtag, NEIN diese Zitate sind aus den Vorbemerkungen zum Kreishaushalt 2011.

Die kommunale Selbstverwaltung ist in Art. 28 Abs. 2 GG und in Art. 137 der Hessischen Landesverfassung garantiert.

Mit der Ausarbeitung vom 3. September und den Vorbemerkungen zu Haushalt bestätigen Sie einen glatten Verfassungsbruch.

Was bedeutet dies eigentlich im historischen Zusammenhang?

Zur Stärkung des Bürgersinns griff die Preußische Städteordnung vom 19. November 1808 den Gedanken der kommunalen Selbstverwaltung wieder auf und schuf die Grundlagen des heutigen Kommunalrechts. Implizit war die Selbstverwaltungsgarantie auch in § 184 der Paulskirchenverfassung von 1848/49 enthalten. Ausdrücklich wurde sie in Art. 127 der Weimarer Reichsverfassung genannt. Dass sie damit im Grundrechtsteil stand, erinnert daran, dass im monarchischen Staat die demokratische gemeindliche Selbstverwaltung als Fremdkörper aufgefasst und daher nicht dem Staat, sondern der Gesellschaft zugewiesen wurde.

Reste dieser Vorstellung finden sich noch heute im Grundgesetz, wo die Kommunalverfassungsbeschwerde parallel zur Verfassungsbeschwerde geschaffen wurde.

Die Gleichschaltung der Gemeinden in der Zeit des Nationalsozialismus und die Aufhebung der kommunalen Selbstverwaltung war da nur logisch. Bereits am 4. Februar ordnete Hermann Göring als kommissarischer preußischer Innenminister die zwangsweise Auflösung sämtlicher Gemeindevertretungen Preußens zum 8. Februar an und ordnete Neuwahlen für den 12. März an. Gleichzeitig wurden Gemeindeorgane wie Räte und Bürgermeister reichsweit unter Gewaltandrohung aufgelöst beziehungsweise als Personen rechtswidrig inhaftiert.

Konsequent folgte zum 1. April 1935 die reichseinheitliche und in den Einzelbestimmungen weitgehend identische Deutsche Gemeindeordnung. Sie schaffte das bisherige föderalistisch strukturierte Gemeindeverfassungsrecht der deutschen Länder durch eine zentralistische Regelung überall auch gesetzestechnisch ab.

Die ersten Demokratisierungsmaßnahmen nach Kriegsende setzten deshalb auch in den Gemeinden an.

Die Alliierten schafften nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst handlungsfähige Gemeindeverwaltungen und gingen dann zum Aufbau von Gemeinden und Ländern über.
Grundlage der heutigen Gemeindeordnungen in Deutschland ist die Selbstverwaltungsgarantie der ab 1946 neu konstituierten Landesverfassungen.

Deshalb ist die sogenannte Schuldenbremse, wie in den Vorbemerkungen zum Haushalt und in der Ausarbeitung vom 3.September 2010 beschrieben in höchstem Maße antidemokratisch und verfassungsfeindlich, da sie direkt in die kommunale Selbstverwaltung eingreift.

Trotzdem haben die hier anwesenden Landespolitiker der sogenannten “Schuldenbremse“ zugestimmt und die SPD Fraktion stellt einen scheinheiligen Berichtsantrag zu diesem Thema.

Da ist mir fast der Kollege Noll mit seinem Verlangen nach Sparen durch Verzicht noch lieber. Der weis es nicht besser und glaubt das sogar.

Damit jetzt hier kein falscher Zungenschlag reinkommt. Auch wir LINKEN sind gegen Schulden. Auch wir sind für ausgeglichene Haushalte. Man muss mit Zinsen für die Schulden nicht die Banken noch reichmachen, die Schuld an den letzten Krisen waren. Keine Frage. Aber dies löst man nicht durch eine Schuldenbremse, sondern dies löst man mit einem gerechten Steuersystem, welches die Einnahmeseite der Haushalte verbessert und einem gerechten Gemeindefinanzausgleich.

Seit 1974 ist der Main-Kinzig-Kreis unterfinanziert. Seit 1974 hat der Main-Kinzig-Kreis fast 100 Mio. Schulden angehäuft, nicht weil die Kommunalpolitiker sinnlose Großprojekte (die ein oder andere kleine Ausnahme lasse ich hier mal weg) durchgeführt haben, sondern weil die Pflichtaufgaben und damit -ausgaben die Einnahmen überstiegen haben.

Die 98,5 Mio Endstand in 2009, werden jetzt 2010 und 2011, also nur 2 Jahren, mehr als verdoppelt. Bis Ende 2013 könnte die 500. Mio Euro Grenze geknackt werden, wenn nur die eine oder andere Unsicherheit eintritt. Das Schlimme daran ist, dass wir Kommunalpolitiker dies nicht ändern können. Da könnten wir noch soviel sparen, es geht nicht.

Wo liegen die Ursachen der kommunalen Finanznot ?

Seit mehr als 10 Jahren stehen die Kommunen unter erheblichem finanziellen Druck: Die Steuerpolitik unter Rot- Grün, die Konjunkturpakete der Großen Koalition und zuletzt das schwarz- gelbe Wachstumsbeschleunigungsgesetz haben den Kommunen wesentliche Finanzmittel entzogen.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat das Defizit der Kommunen noch einmal drastisch erhöht. Es lag 2010 bundesweit bei rund 15 Mrd. Euro und damit doppelt so hoch wie im bisherigen „Rekorddefizitjahr“ 2003. Im selben Zeitraum wurden den Kommunen immer weitere Aufgaben übertragen, z.B. Milliarden an Mehrkosten durch Hartz IV.

Statt die Kommunen nun endlich zu entlasten, verschärft die schwarz-gelbe Politik die Probleme immer weiter: Hessen kürzt beim Kommunalen Finanzausgleich jährlich 360 Mio. Euro, der Bund plant weitere Steuersenkungen und auch die geplante Schuldenbremse wird die finanzielle Not der Kommunen verschärfen.

Das Märchen von der „Ausgabenexplosion“

Die Bundes- und Landespolitik versuchen die „Schuld“ für dieses Fiasko auf die Kommunen abzuwälzen. Es gäbe eine „Ausgabenexplosion“, weil man über Jahre „über die Verhältnisse gelebt“ habe. Ein Blick auf die Zahlen beweist aber das genaue Gegenteil: Die Kommunen sparen sich seit Jahren kaputt, indem sie öffentliche Güter verkaufen, Personal entlassen und wichtige Investitionen zurück stellen. Die Ausgabenquote der Hessischen Kommunen ist seit 1994 von 8,3 auf 6,8 Prozent zurückgegangen – die Schulden und allen voran die Kassenkredite (Dispokredite der Kommunen) sind trotzdem heftig gestiegen. Im Main-Kinzig-Kreis sind dies über 270 Mio. Euro also fast Zweidrittel des Jahresetats.

Eine andere Steuerpolitik und mehr Entscheidungsrechte der Kommunen bei den Gesetzgebungsverfahren sind deshalb dringend notwendig. Eine Finanztransaktionssteuer würde nicht nur unsinnige Spekulationen in der Finanzbranche begrenzen, sondern brächte notwendige Mehreinnahmen. Von einer Vermögenssteuer würden die Kommunen ganz unmittelbar mit Milliardenbeträgen profitieren. Einnahmen, die vor Ort in Bildung, erneuerbare Energien, die Infrastruktur und ein soziales Miteinander investiert werden könnten.

Kommunen, die in der Schuldenfalle sitzen, müssen schnellstmöglich entschuldet werden. Es darf nicht sein, dass die Menschen vor Ort für die verfehlte Steuerpolitik bluten müssen und zu immer weiteren Kürzungen gezwungen werden – ohne dass sich an der Verschuldungssituation auch nur das Geringste ändert.

PPP Projekte sind keine Alternative zur Entschuldung, weil sie langfristig teurer sind, die Verschuldung verschleiern und zu Demokratieabbau führen. Wir begrüßen deshalb ausdrücklich, dass mit Hinweis auf den Leitlinienerlass des Innenministeriums auf dieses hohe Risiko hingewiesen wird und im Kreis deshalb keine PPP-Projekte geplant sind.

Herr Vorsitzender, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren der großen Koalition,

Durch die Regierung von SPD und Grünen, durch die Regierung von Union und SPD und durch die Regierung von Union und FDP gehen dem Bund, den Ländern und den Kommunen jährlich 30 Milliarden Euro Steuereinnahmen verloren. Deshalb sind die Kommunen so pleite. Wir wissen nicht mehr wo verzichtet und gespart werden kann. Wir wissen nicht, wie die Krankenhäuser, die Kindertagesstätten und vieles andere bezahlt werden kann.

Wir brauchen Steuergerechtigkeit. Dafür brauchen wir eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes bei der Einkommensteuer. Dafür brauchen wir eine Millionärssteuer.
Die Einführung einer solchen Steuer wird inzwischen sogar von Millionären vorgeschlagen – denen ist das peinlich -; Wir brauchen eine Erhöhung der Erbschaftssteuer bei großen Erbschaften, eine Erhöhung der Körperschaftssteuer sowie die Einführung einer Bankenabgabe – einer richtigen Bankenabgabe – und der Finanztransaktionssteuer. Wenn Sie mir schon nicht glauben, dann glauben Sie doch einmal Obama, nicht bei allen Fragen, aber wenigstens bei dieser. Dazu sagt er klar: Die Banken haben das zu bezahlen. Den Mut dazu hat in diesem kleinen Deutschland keiner der Regierenden. Das finde ich wirklich skandalös.

Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren,
wir finden es sehr löblich, dass sich die Grünen mit 13 Anträgen zum Haushalt einbringen. Einige der Anträge werden wir auch unterstützen. Wir LINKEN sehen diesen Haushalt jedoch politisch und haben deshalb keine Änderungsanträge gestellt. Dies deshalb, weil jeder Antrag von uns sich im freiwilligen und sozialen Bereich bewegen würde. Und dort ist keinerlei Spielraum vorhanden.

Selbst wenn wir, entgegen der Erfahrungen der letzten 32 Sitzungen eine Mehrheit gefunden hätten, würden unsere Vorstellungen spätestens dem Regierungspräsidenten missfallen und gestrichen.

Trotzdem haben wir Kritik an einigen zentralen Punkten:

Ich will mal von hinten anfangen. Ganz hinten im Haushalt, vor den Anlagen, findet man den Stellenplan. Vielleicht steht er ja da, weil er so unwichtig ist oder damit man beim Lesen erst gar nicht bis zu ihm vordringt.

Die LINKEN halten den kommunalen Stellenplan aber für ganz wichtig.

Von 1.008 sind nur 908,5 Stellen am 30.06.2010 tatsächlich besetzt. Also rund 10% der Stellen sind unbesetzt. Das ergibt sich zum Teil aus dem Haushaltssicherungskonzept, aus dem hervorgeht, dass freie Stelle – wenn überhaupt – nur mit Zeitverzögerung besetzt werden. Es wird nach unserer Auffassung massiv auf Kosten der Beschäftigten gespart.
Dies zeigt zum Beispiel auch die Untersuchung im Bereich des Jugendamtes, wo ein Mehrbedarf von rund 10 Stellen festgestellt wird, davon 6 unabweisbar.

Jetzt zum Blick in den Stellenplan. Schon bei den zwei letzten Haushalten haben wir kritisiert, dass Stellen zwar ausgewiesen sind, allerdings ein großer Unterschied zwischen ausgewiesenen und auch besetzten Stellen besteht. Diese Kritik gilt es ausdrücklich noch einmal zu wiederholen. Auch im Jahr 2010 klafft eine Lücke zwischen den Stellen im Stellenplan und den tatsächlich besetzten Stellen.

Besondere Auffälligkeiten ergeben sich hier

im Sozialamt mit 65 besetzen von 73 Stellen.

Bei der KCA sind von 137,5 Stellen nur 116,5 Stellen, es fehlen also gerade im SGB II Bereich 19 Stellen.

Bei den Grund und Hauptschulen mit 95 zu 109 ausgewiesenen Stellen 2010 und 104 Stellen 2011. Gerade im Schulbereich findet also zum einen eine Stellenkürzung statt, zum anderen sind dort einige Stellen schon seit Jahren unbesetzt.

Im letzten Haushalt waren 103 ausgewiesene Stellen unbesetzt, in diesem Haushalt findet eine leichte Verbesserung auf 99,5 unbesetzte Stellen statt.

Rechnet man im Schnitt Personalkosten von 60.000 Euro pro Stelle, sind dies alleine 6.000.000 Euro Einsparung, die durch die Beschäftigten des Kreises erbracht werden und die den Bürgern an Serviceleistungen fehlen.

Meine Damen und Herren,

Die Haushaltsmisere des Main-Kinzig-Kreises und so vieler weiterer Kommunen ist Ausdruck der kommunalfeindlichen Politik aller Bundesregierungen und der hessischen Landesregierungen, unabhängig von ihrer Farbkomposition. Diese Politik – die übrigens von Ihren Parteitagsdelegierten immer mit getragen wurde – hat die kommunale Selbstverwaltung strukturell geschwächt und schwächt sie weiter.

Wir bleiben dabei: Das kann keine noch so effektive Kommunalpolitik alleine wieder gerade biegen.

Bund und Länder versuchen, sich immer wieder auf Kosten der kommunalen Ebene zu sanieren: sei es bei Hartz IV, der Auflösung der Versorgungsämter, bei der Zerschlagung der Umweltbehörden, bei der Krankenhausfinanzierung, um nur einige zu nennen.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass in diesem Haushalt keine weiteren Privatisierungen oder Teilprivatisierungen vorgesehen sind. Wir kritisieren aber gleichzeitig, dass auch keine Gelder für die notwendige Rekommunalisierung vorgesehen sind. Dies wäre insbesondere bei Main-Kinzig-Gas dringend geboten.

Wie schitzophren muss man sein, um Steuerentlastungen für Milliardäre und Millionäre zu beschließen und in den Kommunen darüber nachzudenken, welche kommunale Einrichtung, seien es Kindergarten, Schwimmbad oder sonstige sogenannte freiwillige Leistung man als nächstes schließt bzw. abschafft.

Lassen sie uns alle zusammen in die Anstalt gehen. Lassen wir uns alle gegen Schizophrenie behandeln. Und dann machen wir gemeinsam dort weiter, wo wir am 22.11.2010 in Wiesbaden gemeinsam begonnen haben. Am 22.11.2010 haben in Wiesbaden 350 Kommunalpolitiker gemeinsam gegen die Kürzung durch die hessische Landesregierung demonstriert.

Dies müssten wir im Interesse des Grundgesetzes und der hessischen Verfassung und zur Rettung der kommunalen Selbstverwaltung gemeinsam tun. So aber bleibt der Haushalt ein Dokument der Resignation und alle die auf Bundes- oder Landesebene für die Einschränkung der kommunalen Selbstverwaltung stimmen, sollten in der Tat über einen Besuch der Anstalt nachdenken.

Meine Damen und Herren,

der Dauerskandal der kommunalen Unterfinanzierung muss beendet werden. Was für Zockerbanken und Konzerne möglich ist, darf der kommunalen Ebene nicht weiter vorenthalten werden. Lassen Sie uns tatsächlich eine Verfassungsklage zusammen mit den anderen Krisenkommunen und dem Städtetag einreichen! Wir stimmen der Einschätzung in den Vorbemerkungen ausdrücklich zu, dass ein Haushaltsausgleich solange unrealistisch ist, wie das Land die Kreise nicht in die Lage versetzt, die übertragenen Aufgaben zu finanzieren.

Fazit der Linksfraktion: Wir erkennen an, dass bei den Sozialleistungen und bei der Vereinsförderung keine Kürzungen vorgenommen wurden. Wir erkennen an, dass keine weiteren Privatisierungen erfolgen sollen. Sollten die Aufsichtsbehörden auf die Idee kommen, die Brechstange an die kommunalen Haushalte zu legen und erzwingen, dass Sozialleistungen und freiwillige Leistungen gekürzt werden, so weisen wir als verfassungswidrig und illegitim zurück.

Der Haushaltsentwurf 2011 entspricht dennoch nicht unseren Vorstellungen von kommunaler Selbstverwaltung. Er setzt die falsche Politik von Bundes- und Landesebene fort. Der Haushaltsentwurf enthält bei weitem nicht alle Risiken und geht von viel zu optimistischen Annahmen aus.

Ich danke für die Aufmerksamkeit!

LINKE unterstützt Klage der Kreises gegen Block VI

Pressemitteilung vom 27.01.2011

LINKEN Kreisfraktions-Chef Müller sieht Mehrheit im Kreistag stehen

Unser Landratskandidat

Auch die Kreistagsfraktion der LINKEN spricht sich für eine Beteiligung des Main-Kinzig-Kreises an der Klage gegen den Bau von Block VI im Eon-Kraftwerk Staudinger aus. Für den Fraktionsvorsitzenden und Landratskandidaten Andreas Müller ist es wichtig, zusammen mit Hanau, Alzenau, Hainburg sowie Seligenstadt gegen die Genehmigung des Darmstädter Regierungspräsidenten (RP) vor den Verwaltungsgerichtshof in Kassel zu gehen. „Der Main-Kinizig-Kreis hat eine Verantwortung für eine intakte Gesundheit und eine sichere und regenerative Energiegewinnung über die Grenzen von Großkrotzenburg und Hanau hinaus. Gerade als Bauaufsichtsbehörde und mit der Zuständigkeit für den Brandschutz kann der Kreis die Stadt Hanau helfend zur Seite stehen“.
 
Eine Gefahr, dass der Kreistag sich mehrheitlich gegen eine Klagebeteiligung aussprechen werde, sieht Müller nicht. Schon bei anderen Themen hatte sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Große Koalition im Kreis am Ende ist. „Eine Mehrheit aus SPD, Grüne, FWG und LINKE hat schon des öfteren bewiesen, dass diese eine stabile Mehrheit ist. CDU und FDP werden es nicht schaffen ihren pro EON-Kurs im Kreistag durchzusetzen“, so Müller abschließend.

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